Männer Models

 Ähnlich wie für Frauen, gilt auch für Männer: Sixpacks, volles Haar und Mindestgröße 1,80 Meter muss nicht sein. Ich suche  Vertreter des starken Geschlechts, die Ausstrahlung besitzen und Spaß am Modeln haben.

Männermodels 50+ mit Sportlicher Figur sind auch  sehr gerne willkommen.

Männliche Models sind heute richtige Charakterköpfe

Das sollte jedes Model kennen

1. Zeige immer aktuelle Bilder von dir. Der Fotograf bereitet sich auf dich vor, so wie er dich von den Bilder kennt. Komme nicht plötzlich mit viel kürzeren oder gefärbten Haaren. Wenn du noch kein Portfolio hast, reicht auch ein aktuelles Handyfoto.

2. Sei pünktlich und zuverlässig. absprachen sollten eingehalten werden.

3. Sei ehrlich. Erzähle von Tatoos oder Piercings, die man auf deinen Bildern nicht erkennt oder von sehr großen Muttermalen, die immer wegretuschiert sind.

4. Deine Augen sollten nicht zu weit weg schauen, sonst sieht man auf dem Bild nur Augenweiß. Achte darauf, das dein Blick leicht an der Kamera vorbeigeht und der Winkel zwischen Kamera und deinen Blick nicht zu groß wird.

5. Sitze gerade, aber drücke die Schultern leicht nach vorne. So kommt dein Schlüsselbein besser hervor und der Fotograf hat mehr Möglichkeiten, mit Schatten zu spielen.

6. Arme nicht andrücken. Vermeide, deinen Arm komplett an den Körper zu drücken. So wirkt der Oberarm breiter. Halte ihn immer in Spannung leicht vom Körper entfernt. Es geht um Millimeter, macht aber auf dem Foto sehr viel aus.

7. Zeige keine Handflächen in Richtung Kamera. Handflächen lenken auf dem fertigen Bild zu sehr ab. Achte darauf, deine Hand seitlich zu drehen.

8. Hände, aber keine Ellenbogen. Achte besonders bei natürlichen Portraits darauf, dass dein Ellenbogen in der Nähe der Brust bleibt. Der Arm samt Ellenbogen lenkt ansonsten zu sehr vom Gesicht ab


Fühle jede Emotion gleichberechtigt- es gibt keine guten und schlechten Gefühle

 

Mach es dir zur Aufgabe, jedes Gefühl in dir wahrzunehmen und schätzen.

Du hast einen schlechten Tag? Gut! Das ist ein guter Tag für dein Training! versuche jetzt nicht, an deinen Gefühlen etwas zu ändern. Nimm einfach alles wahr, so wie es sich jetzt gerade für dich anfühlt. Kritisiere dich nicht, sondern beobachte dich ganz genau. Jedes Detail ist wichtig. Natürlich kannst du das auch an guten tagen und mit freudigen Ereignissen so machen. Aber meist brauchen wir mehr Übung, um die schwierigen Gefühle wieder zum leben zu erwecken.

vertiefe dich in deine Emotion als würdest du darüber meditieren. Lass einfach zu, dass sich das Gefühl in dir ausbreitet. Nach eine Weile wird es etwas nachlassen. (Gefühle bleiben nie dauerhaft so Intensiv, wie man zu Beginn denkt.)

 

Verankere deine Emotion mit einem Bild

 

Nachdem du einer Emotion eine Weile Raum und Zeit gegeben hast und du gefühlt hast, wie es sich mit dieser Emotion anfühlt, lass ein Bild vor deinem inneren Auge auftauchen, das du mit dieser Emotion verknüpfen möchtest. Das kann eine Erinnerung sein  aus der Vergangenheit oder eben gerade die aktuelle Situation, in der du ein Gefühl gefühlt hast. Speichere dieses Bild zusammen mit der Emotion ab. Das geht zum Beispiel, in dem du dir vorstellst, dass du ein Foto der Situation zusammen mit der Emotion in eine Schublade ablegst., auf der außen der Name der Emotion steht. Sobald du das Foto in die Schublade legst und diese schließt. kann auch das Gefühl nachlassen. Wenn einmal schwierig ist, weil das Gefühl so intensiv ist, lass dir mehr Zeit und versuche nicht, die Schublade zu schnell zuzumachen.

 

 


 

Ausstrahlung eine Übung die du für dich selber machen kannst!

 

Die einfachste Übung: Beobachte dich selbst. Du hast einen richtig guten Tag, bist mit dem richtigen Fuß aufgestanden und gehst so in die Schule, zur Uni oder zur Arbeit. Du weißt, dass du in diesem Moment eine unwiderstehliche Ausstrahlung hast. Mach dir das auch bewusst. Genieße es und bade in diesem guten Gefühl.

Aber achte auch auf dich, wenn es gerade mal nicht so gut zu laufen scheint. Du weißt ja, dass es auch mal schlechtere Tage gibt und dass die auch wieder vorbei gehen. Aber nutze ruhig einen „schlechten“ Tag, um an deiner positiven Ausstrahlung zu arbeiten. Das sind die besten Tage zum Üben. Wie sollst du an einem strahlenden Tag daran arbeiten, mehr zu strahlen? Da gibt es ja nichts zu verbessern. Freue dich also auch mal über einen weniger guten Tag. Denn an diesem kannst du dein Ausstrahlungstraining viel besser durchführen.

Achte jetzt darauf, wie du Kleinigkeiten verändern kannst. Wirklich kleine Kleinigkeiten. Sei dabei sehr aufmerksam.

Wenn du zum Beispiel am Kiosk eine Zeitschrift kaufst, probiere es mit minimalen Veränderungen.
DENKE diese Veränderungen vorher. Stell dir vor, wie du die Zeitschrift an einem dieser strahlenden Tage kaufen würdest. Der Verkäufer würde (wenn er nicht selbst einen sehr schlechten Tag hat) natürlich zurück lächeln und sich an deinem Strahlen erfreuen.

Das muss an einem schlechten Tag nicht so sein. Habe da nicht zu viel Ehrgeiz. Es reicht, wenn du dein eigenes Gefühl durch die Erinnerung ein kleines bisschen aufbesserst. Man muss das von außen gar nicht sehen. Wichtig ist, was du FÜHLST.

Probiere  es aus. Und schreib gerne in einem Kommentar, wie du diese Übung für dich umgesetzt hast.

 



Lerne dich kennen und fühlen

 

Der erste teil ist auch gleich der wichtigste. Denn die meisten von uns haben ein zwiespältiges Verhältnis zu Gefühlen.

Es gibt `"gute" und" schlechte" .

Emotionen wie Freude, Verliebtheit, Heiterkeit usw. mögen wir gerne. Damit sind wir auch gerne gesehen. Unsere Familie, Eltern, Freunde mögen es, wenn wir gut drauf sind. Denn dann müssen sie sich keine Sorgen um uns machen. Wir lernen, dass es gut ist, wenn wir gute Gefühle haben und mögen uns selbst lieber, wenn wir gut drauf sind. 

Andere Gefühle sind bei uns auf der Negativliste gelandet. Trauer, Wut, Angst, Verzweiflung- solche Emotionen mögen wir gar nicht.

Sie sind unangenehm und oft lernen wir, dass wir damit unserer Umwelt zur Last fallen. Wenn man traurig ist, wird man oft aufgefordert, sich doch lieber abzulenken, um irgendwie schnell wieder in Gute Stimmung zu kommen. Und als Kinder wollen wir es unseren Eltern gerne Recht machen und geben unser Bestes, ein ungeliebtes Gefühl schnell runterzuschlucken und nach außen wieder fröhlich zu wirken.

Das ist nicht nur aus psychologischer Sicht ungünstig- das Unterdrückten von Gefühlen führt früher oder später zu Depressionen und Burn-out. Es verhindert auch, dass du als Model vor der Kamera Zugriff auf die ganze Palette an Emotionen hast.

Wenn du nicht weißt, wie sich eine Emotion wie Trauer oder Angst anfühlt, kannst du sie auch nicht Überzeugend vor der Kamera abrufen. Du kannst versuchen, so auszusehen. Aber niemand wird dir das abkaufen.

 

 

 

 

 


Rufe die Emotion ab

Um nun wieder in dasselbe Gefühl zu schlüpfen, wie in eine Rolle, konzentriere dich zunächst auf dein Innen. Stell dir vor, wie du die Schublade mit der gesuchten Emotion suchst und sie langsam öffnest. Nimm das Foto in die Hand und fühle dich wieder in die Situation ein. Du kannst spüren, wie sich das Gefühl wieder in dir ausbreitet, so lange du das Bild in deiner Hand hältst. Wenn du es zurück legst und die Schublade schließt, kannst du wieder ein dein Alltagsgefühl zurück kehren.

 

Lasse dir helfen

 

Oft ist es hilfreich, diese Übungen nicht alleine zu machen. Besonders, wenn du mit schwierigen oder belastenden Emotionen arbeitest.

Bitte eine Freundin oder einen Freund, bei dir zu sein und dich zu stärken. Dazu müssen sie nichts tun, außer da zu sein. Sie sollen dir das Gefühl ja nicht nehmen oder ausreden. Sonst könntest du es nicht fühlen und damit arbeiten.

 

 

Emotionen vor der Kamera zeigen.

 

Wenn du dich mit deinem Gefühlsleben gut auseinander gesetzt hast, ist die Arbeit vor der Kamera damit nur noch ein weiterer Übungsschritt.

Sobald du dich an eine Emotion erinnerst und diese in deinem Körper spürst, ist diese auch von außen zu sehen. Mitunter ist es notwendig, das Gefühl noch plakativer darzustellen, damit es auch der Letzte auf dem Foto erkennen kann. Dann verstärke deine Körpersprache ganz bewusst. z.B., wenn du dich vor Angst starr fühlst, mach dich noch starrer, indem du deine Muskeln anspannst.

Wenn du Freude über ein schönes Geschenk darstellen sollst, und der Fotograf will noch mehr Freude, übertreibe es vorsichtig. Bleibe aber dabei in deinem authentischen Gefühl, damit du nicht wie ein Comedy-Darsteller aussiehst.

Ein Leitsatz zieht sich derzeit durch das Modelbusiness, den du unbedingt im Hinterkopf behalten solltest:

„Authentisch ist das neue Schön!“



                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          About the Author Hendrik